Die Vereinsgeschichte

 

Ein kleiner Blick in die Historie

Im April 1884 trafen sich 69 sportbegeisterte Männer und gründeten den TV Wolnzach - 1. Vorstand Adolf Lang.

Die Aktiven trafen sich im Stieglerkeller-Saal (heute Kino Amper). Die ersten Jahre waren reine Turnübungen, bis später Leichtathletik und auch Schwimmen dazu kamen.

Ein wichtiger Schritt war der Erwerb des Sportplatzes an der Ingolstädter Straße. Mit Unterstützung der Augustinerbrauerei wurde eine Turnhalle im Posthof bezogen. Fast zum Erliegen kam der Verein vor dem zweiten Weltkrieg mit nur 54 Mitgliedern. Ein großer Schub nach vorne war der Zusammenschluss mit den Fußballern 1946 und die Umbenennung in Turn- und Sportverein.

Anfang der fünfziger Jahre kam es zur Gründug von zwei neuen Abteilungen: Tischtennis, Ski- und Wasserklub, später Tennis, Taekwondo, Leichtathletik und Baketball-Volleyball, was einen enormen Mitgliederzuwachs brachte.

Die wichtigste Entscheidung für den TSV fiel 1982 mit dem Verkauf des Sportplatzes an der Ingolstädter Straße und der Umzug ins neue Sportzentrum, was jedoch große Emotionen hervorrief und wirklich eine Zerreißprobe war. Eine andere Entscheidung wäre heute undenkbar.

Die sportlichen Aktivitäten waren anfangs der reglemäßige Besuch der Gauturnfeste im Raum Ingolstadt, auch bis Schrobenhausen und Moosburg. Gauschwimmfeste gehörten ebenso dazu. Besuch des Bayerischen Landesturnfestes z.B. 1938 in Breslau.

Auch die Leichtathletik kam zum Zuge mit der Austragung der Hallertauer Meisterschaft, auch Stafettenläufe rund um Wolnzach wurden ausgerichtet.

Großen Raum im Vereinsleben des TSV Wolnzach nahmen die legendären Stephani-Feiern ein. Auch die Abhaltung von Tanzkursen und Theateraufführungen prägten das gesellige Leben im Verein.

Die erste Vorstandschaft des TV Wolnzach 1884:

Adolf Lang, Schreiner, 1. Vorstand
Bernhard Zagler, Steinmetz, 2. Vorstand
Alois Koppenwallner, Säckler, Schriftführer
Anton Gruber, Uhrmacher, Zeugwart
Georg Schulmeyr, Hafner, Kassier

Wichtige Daten:

1920 Kauf des Sportplatzes an der Ingolstädter Straße am 24.03.1920, 11.800qm, Preis 10.700 Mark
1925 erstmals eine Damenriege
1932 Turnhalleneröffnung im Posthof
1946 Verschmelzung von Turnverein und Fußballabteilung
1950 Bau der Turnhalle im Stieglerbräu durch Brauerei Toerring
1950 Kooperation mit MSC Wolnzach, Anlage einer Sandbahn um das Fußballfeld
1983 Verkauf Sportplatz an die Gemeinde am 11. März 1983
Bau der Tennishalle, Tennisfreiplätze, und Trainingsplatz
1992 Bau des 3. Hallenplatzes
1998 Fassadenneugestaltung und Hallenbodenerneuerung
2001 Neubau von zwei weiteren Umkleidekabinen

Entwicklung der Mitgliederzahlen:

1884      69 (Gründung)
1890     136
1920     189 (nach dem 1. Weltkrieg)
1930     183
1938      54
1946     104 (nach dem 2. Weltkrieg)
1950     209
1970     253
1980     905
1990   1.223
2000   1.823
2009   1.790